Wer bastelt mit?

Vorwort | Nina Horaczek | aus FALTER 25/07 vom 20.06.2007

KOMMENTAR Nicht nur die ÖVP ist an der Schuldebatten-Misere schuld. Auch die SPÖ vergrault geschickt Lehrer, Schüler und Eltern.

Man kann es sich leichtmachen. Etwa, indem man Fritz Neugebauer zum Bildungssprecher wählt. Der konservative Bremsklotz-Gewerkschafter ist ein Signal für die Erhaltung des Status quo in der Bildungspolitik. Auch die Weigerung der schwarzen Landeshauptleute, an einem von Bildungsministerin Claudia Schmied (SPÖ) initiierten Schulgipfel über Reformen auch nur zu diskutieren (zufälligerweise haben alle ÖVP-Landeschefs einen ganz, ganz wichtigen Termin), verstärkt diesen Eindruck noch. Wenn die SPÖ nun schimpft, es gebe tolle Ideen, nur - leider, leider - blockiere die ÖVP alles, was gut und richtig wäre, macht sie es sich dennoch zu leicht.

Zur Erinnerung, wie die Bildungsdebatte begann: Ministerin Schmied verkündete vor wenigen Monaten, den Einstieg zum Umstieg auf die Gesamtschule, die im Pisa-Siegerland Finnland erfolgreich praktiziert wird (siehe Artikel


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