Nüchtern betrachtet

Hier ist ab sofort auch Documenta

Kultur | aus FALTER 25/07 vom 20.06.2007

Für die nächsten 14 Wochen ist diese Kolumne eine Außenstelle der Documenta. Natürlich werde ich deswegen nicht nach Kassel reisen, denn jeder, der alle Tassen im Schrank hat, weiß, dass man eine derart komplizierte Kolumne nicht einfach nach Kassel transferieren kann. Das war auch nie so gedacht, schon allein deswegen nicht, weil mich niemand eingeladen hat, aber genau darin liegt auch mein Konzept und dessen subversive Kraft. Ich nenne es parasitäre Intervention. Dass der Begriff neu ist, halte ich für unwahrscheinlich, aber das macht meinen Ansatz nur umso konsequenter und zieht die Schraube der performativen Autoaffirmation gleich noch ein, zwei Windungen fester an, das können sich die abgewichsten Profis, die mit dergleichen diskursivem Moltofill die Kunstzeitschriften und Katalogvorworte zukleistern, gleich mal hinter die Löffel schreiben oder auf ihr iBook laden.

Hoppla, jetzt hätt ich mich ja fast in was reingeredet. Der derzeitige Documenta-Chef hat übrigens vor Jahren


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