Schöne neue Stadt


Nina Horaczek
Politik | aus FALTER 26/07 vom 27.06.2007

UMWELT Wien könnte ab 2020 ausschließlich selbstgewonnene, umweltverträgliche Energiequellen nützen. Das klingt nach grüner Utopie, ist andernorts aber längst Realität. Welche Öko-Szenarien möglich wären - und wieso Reformen trotzdem nicht umgesetzt werden.

Wer höher hüpft, lässt die Lichter heller leuchten. Der Sustainable Dance Club in Amsterdam macht vor, wie unsere Zukunft aussehen könnte: Bewegungssensoren auf der Tanzfläche der Ökodisko erzeugen den Strom, der für Sound und Licht gebraucht wird. In den Toiletten wird mit Regenwasser gespült, ein begrüntes Dach sorgt für ein angenehmes Klima und ausgeschenkt wird natürlich nur Ökobier.

So ähnlich stellen sich die Wiener Grünen auch Wiens Zukunft vor - allerdings ohne Hüpfen. "Wien hat das Potenzial, bis 2020 unabhängig von Stromimporten zu sein und nur noch erneuerbare Energie zu nutzen", sagt Wiens Grünen-Chefin Maria Vassilakou. Momentan würde die Stadt aber rund zehn Prozent des Stroms aus Atomkraftwerken

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