Die mit dem grünen Herz

Politik | Thomas Wolkinger | aus FALTER 26/07 vom 27.06.2007

FORSCHUNG Mit ihrer Arbeit will Elke Perl Wirtschaft und Umwelt miteinander versöhnen.

Grüner Touch? Birkenstock-Patschen?" Elke Perl muss lachen, wenn sie die Klischees abruft, die sich mit ihrer Arbeit verbinden lassen. Nein, als Aktivistin versteht sie sich nicht; Forschungsinteresse leite ihr Handeln, sagt sie ernst, "die Notwendigkeit, etwas zu verändern, etwas Sinnvolles weiterzubringen". Aber "ein gewisses grünes Herz muss man vermutlich haben. Sonst geht man nicht in so einen Randbereich." Das, was die 28 Jahre junge Umweltwissenschaftlerin bescheiden "Randbereich" nennt, stellt vermutlich eines der zentralen Probleme für das Überleben künftiger Generationen dar. Denn Perl, Vertragsassistentin am Grazer Institut für Innovations- und Umweltmanagment, hat sich ganz der Frage verschrieben, wie sich denn Ökonomie und Ökologie versöhnen lassen. "Man kann die Industrie nicht unterbinden", sagt sie, "aber man kann versuchen, sie so umweltfreundlich und nachhaltig wie möglich


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