"Wir fesseln uns selbst"

Politik | Gerald John | aus FALTER 26/07 vom 27.06.2007

GRÜNE Krise Die Grünen brauchen dringend Erneuerung. Vordenker Christoph Chorherr erklärt, wie: mit einer Quote für Quereinsteiger.

Die Leute stöhnen unter der Sommerhitze, alle Welt debattiert über Klimakollaps, Energiesparen und untätige Politiker. Perfekte Wachstumsbedingungen für eine ökoorientierte Oppositionspartei, könnte man meinen. Doch die österreichischen Grünen wollen nicht so recht gedeihen. Uninspiriert und pomadig wirken sie, kein bisschen spannender als die rot-schwarze Regierung. Woran das liegt? Am Personal, meint Christoph Chorherr und fordert neue Gesichter hinter Parteichef Alexander Van der Bellen. Der 46-jährige Wiener Gemeinderat zählt zwar selbst zu den Arrivierten, fällt aber immer wieder als Initiator origineller Projekte auf - von der autofreien Siedlung bis zur Schule in Südafrika. Auch innerhalb der eigenen Partei machte sich der Technologiefreak einen Namen als Querkopf, weshalb er zu den Feinden jener Traditionalisten zählt, die in den Medien


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