Knecht

Sag es mit Binder & Krieglstein

Politik | aus FALTER 26/07 vom 27.06.2007

Diesmal sind wir einen halben Tag vor den Horwaths im Landhaus der Horwaths, und hallo, ist der Garten grün. Fett. Alles explodiert in Blatt, Blüte und Frucht und, schau, die Ribiseln sind auch reif, sie sind so reif und süß, dass sie die Kinder freiwillig mit vollen Händen in ihre Mäuler schaufeln. Wenn die Ribiseln im Garten meiner Oma selig so reif waren, pflegte meine Oma uns Kinder und wen sie sonst erwischen konnte, mit Küberln zu behängen, und die Ribiseln wurden, bevor sie die Sonne vertrocknen und sie die Vögel fressen konnten, abgenommen, abgebeerlt, zu Marmelade verkocht, tschüss bis nächstes Jahr. Und weil ich so eine Streberin bin und immer die Suprigste und Patenteste sein will, nehm ich mir gleich ein Küberl und brock die Ribiseln, und noch ein Küberl und noch eins, und während ich meinen Rücken trotz Hexenschusswarnung nicht schone, fühle ich mich unglaublich gut: Ich bin nämlich keine von denen, die aufs Land fahren wie in eine Ausstellung, also so eine,


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