Interview

"Angebot trotz Nachfrage"

Kultur | aus FALTER 26/07 vom 27.06.2007

Die österreichische Kunsthistorikerin Hildegund Amanshauser hat seit 2004 eine Professur an der Kunstakademie Münster, davor war sie zwölf Jahre lang künstlerische Leiterin des Salzburger Kunstvereins. Als solche leitete sie unter anderem auch das Projekt "Öffentlicher Raum/Public Space". Ein Gespräch über Chancen und Risken von Kunst im öffentlichen Raum.

Falter: In der Ausstellung "Skulptur Projekte Münster 07" (siehe auch Artikel auf Seite 62) und beim Festival der Regionen wird die Umgebung der gezeigten Kunst stark thematisiert. Bleibt da der Kunstanspruch auf der Strecke?

Hildegund Amanshauser: Vielen Künstlerinnen und Künstlern ist es heute egal, ob ihre Arbeiten als Kunst oder als etwas anderes wahrgenommen werden. Und die Methoden von Sozialwissenschaft, Kunst und politischem Aktivismus verschwimmen immer mehr miteinander. Ich habe zum Beispiel gerade ein kuratorisch-künstlerisches Reise- und Diskursprojekt an die Deutsche Forschungsgemeinschaft eingereicht - ist das


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