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Ein Bier für mir

Stadtleben | aus FALTER 26/07 vom 27.06.2007

Bierlokale zeichnen sich in Wien/Österreich durch eine erstaunliche Uniformität aus, die vom (zumeist schlechten) Klonen des bierlokalmäßigen Urmeters, Fischer Bräu, herrührt. Erstaunlich, denn diese nach wie vor gewinnträchtigste Gastronomiesparte hätte ein wenig Abwechslung durchaus verdient. Am besten ist's hier:

Schweizerhaus, 2., Straße des 1. Mai 116, Tel. 728 01 52, tägl. 11-23 Uhr, www.schweizerhaus.at

Gezapftes Budweiser, Stelze, Grillhendl, Rohscheiben - nicht überaus originell, aber halt irgendwie Kult und in Wien längst unantastbar.

Bamkraxler, 19., Kahlenberger Str. 17, Tel. 318 88 00, Di-Sa 16-24, So 11-24 Uhr, www.bamkraxler.at Sehr uriger Exheuriger mit hübschem Garten. Spezialität: Augustiner-Bräu aus dem Holzfass, gekocht wird das Übliche. Kinderveranstaltungen.

Stiegl's Ambulanz, 9., Alser Straße 4, Altes AKH, 1. Hof, Tel. 402 11 500, Mo-Sa 9-2, So 10-2 Uhr, www.stiegl-ambulanz.at

Seit der Trennung vom Schweizer Konzeptgastronomen Back & Brau geht's aufwärts: Monatsbiere, saisonale Speisekarte, modernster Gastgarten Wiens.

Fischerbräu, 19., Billrothstraße 17, Tel. 369 59 49, tägl. 16-1 Uhr, www.fischerbraeu.at

Der Urmeter des österreichischen Bierlokals, oft kopiert, nie erreicht. Die Speisekarte hat sich in 22 Jahren kaum verändert. Hier verzeiht man's.

Wein - Sommer, Zeit der schön langsam überhandnehmenden "Sommerweine" mit lustigen Namen und bunten Etiketten - meistens zu dünn zum so Trinken, für den Spritzer aber zu teuer. Angenehme Ausnahme ist der "Max" vom Weingut Riegelhofer, ein Weinviertler Grüner Veltliner mit nur 11,5 Prozent Alkohol, ohne größeren Ausdruck, aber frisch und mit reichlich Säure ausgestattet.

Preis: € 4,60 Bewertung: 3/5 (gut), bei Jägers, 15., Vogelweidplatz 2


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