Vorgeschichte

Mosaiksteinchen

Kultur | Thomas Wolkinger | aus FALTER 27/07 vom 04.07.2007

Die Optik war von Anfang an keine schöne. Als am 12. Juni mit dem "Diwan" das Siegerprojekt des neuen steirischen Kulturfestivals, das ab 2008 die Landesausstellungen ablösen wird, präsentiert wurde, verbreiteten Kulturpolitiker und Projektbetreiber zwar viel gute Laune, zunächst aber nur wenig konkrete Inhalte des für die Region Feldbach erdachten Konzepts (siehe Falter 25/07). Noch weniger war die Rede von der Vorgeschichte des Projekts, das die ORF-Journalistin Regina Strassegger im November 2005 an Kulturlandesrat Kurt Flecker (SPÖ) herangetragen und danach mit einer Reihe von Personen - darunter der Wissenschaftler Hannes Galter, der Designer Alexander Kada oder der Werber Gerulf Wicher - ausgearbeitet hatte. Das Land Steiermark machte dafür sogar ein Budget von 20.000 Euro frei, das Projekt "Diwan/Mosaik" rund um den Orientalisten Joseph von Hammer-Purgstall wurde am 1. September 2006 vorgelegt.

Das nun siegreiche Regionale-Projekt, das seit 22. Juni bei der Kulturabteilung


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