Stadt Land

Stadtleben | aus FALTER 27/07 vom 04.07.2007

ESTAG Rote und Schwarze zanken sich nicht nur auf Bundesebene, sondern auch im Land. Hier geht es um den Verkauf von 24 Prozent des steirischen Energiekonzerns Estag an die französische EdF, die bereits jetzt ein Viertel der Estag hält. SP-Landeshauptmann Franz Voves hat dabei ein Problem: Er will verkaufen und den Erlös von 400 Millionen Euro in seine Steiermark-Holding stecken. Es könnte die letzte Möglichkeit sein, dieses SPÖ-Wahlversprechen zu erfüllen. Denn abgesehen von der Estag gibt es keine großen Landeskonzerne mehr, die man verscherbeln könnte. Doch die ÖVP Steiermark weigert sich und wirft Voves "Dilettantismus" vor, der "der Steiermark schadet". Voves gibt zurück, die VP sei im Bund wie im Land eine Neinsagerpartei und will den Regierungsbeschluss der Annahme des EdF-Gebots am Montag auch ohne VP fällen, das letzte Wort hat aber der Landtag - und zwar frühestens im Herbst. Dort hat die SPÖ keine Mehrheit.


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