Das ist aufgeflogen

Politik | Gerald John | aus FALTER 27/07 vom 04.07.2007

EUROFIGHTER Korruptionsverdacht hin oder her: Die Eurofighter werden in Österreich landen. Warum der Untersuchungsausschuss trotzdem kein Flop war.

Die ganz große Bombe ist nicht geplatzt. Acht Monate lang wühlten sich die Schnüffler vom Eurofighter-Untersuchungsausschuss durch Aktenberge, doch Beweise, dass Regierungsmitglieder für Bestechungsgelder die Hand aufhielten, haben sie keine ausgegraben. Karl-Heinz Grasser, den der Grüne Peter Pilz im Zentrum einer "Schiebung" vermutete, überstand siebeneinhalb Stunden Befragung, ohne in eine Falle zu tappen. Der Exfinanzminister wird das Resultat, wie die ganze ÖVP, künftig wohl dreist als Alibi präsentieren: War eh alles sauber!

Im Sinne der Erfinder ist das nicht. Macht sich nach der letzten Sitzung am Dienstag deshalb Katerstimmung breit? Ausschusschef Pilz bestreitet jeden Anflug von Enttäuschung: "Wir haben nicht damit gerechnet, den klassischen Korruptionsfall aufzudecken." Viele Machenschaften blieben zwar nach wie vor im Dunkeln,


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