"Es nervt wirklich"

Medien | Nina Horaczek | aus FALTER 27/07 vom 04.07.2007

ZEITUNG II Alexandra Föderl-Schmid ist neue Chefredakteurin des "Standard" - und will keine Vorzeigefrau sein.

Wer wissen will, wo Alexandra Förderl-Schmid ihre Urlaube verbracht hat, braucht nur ins Standard-Archiv zu schauen. "Ich bin keine Strandhockerin und arbeite einfach gerne", sagt die 36-Jährige, "und wenn ich schon woanders bin, schau ich halt, ob ich ein Interview mit dem Präsidenten kriegen kann." Und so interviewte sie eben Hugo Chávez in Venezuela, Michelle Bachelet in Chile, Evo Morales in Bolivien und viele mehr.

Jetzt ist Föderl-Schmid selbst ganz oben angekommen. Seit 1. Juli ist die langjährige Standard-Journalistin, die in Berlin und Brüssel als Korrespondentin arbeitete und zuletzt das Wirtschaftsressort leitete, Nachfolgerin des Langzeit-Chefredakteurs Gerfried Sperl und damit Chefin über rund 120 Journalisten. Als sie mit 17 Jahren den Standard das erste Mal in der Hand hatte, habe sie gewusst, dass sie bei dieser Zeitung arbeiten wolle, erzählt sie heute.


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