Nach der Wende

Kultur | aus FALTER 28/07 vom 11.07.2007

In seiner ersten Auflage hat der Jazzsommer mit berühmten Namen und freiem Eintritt das große Publikum am Mariahilferplatz gesucht. Das war nicht immer sympathisch. Der Jazzsommer neu, auf den Kasematten und im Dom im Berg, verfolgt seit letztem Jahr eine etwas differenziertere Strategie. Im weitesten Sinn geht es dabei um die Weiterentwicklung des Genres. Daher setzen die Organisatoren gleichermaßen auf alte Haudegen, die einst den Jazz revolutionierten, wie auf Neuentdeckungen, außerdem auf einen hohen Anteil an Weltmusik.

Die lokale Szene musste sich heuer im Rahmen einer "Jazzselection" erstmals einem Online-Voting unterziehen, um zum Zug zu kommen. Die sechs Wahl-Finalisten dürfen am 21. und 22. Juli im Dom im Berg spielen, eine recht lieblos zusammengewürfelte Jury bestimmt den Sieger, der eine CD-Produktion gewinnt. Mehr als zwanzig Konzerte gibt es heuer beim Jazzsommer zu hören, Festivalpässe kosten zwischen € 70 (Stehplatz) und € 300 (Sitzplatz, Kategorie 1), Einzelkarten


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