Sicher ist sicher

Kultur | Hermann Götz | aus FALTER 28/07 vom 11.07.2007

THEATER Aber sicher nicht sehr aufregend. Eine Bilanz zur ersten Saison am Grazer Schauspielhaus unter Anna Badora.

Die auffälligste Veränderung am neuen Schauspielhaus unter Anna Badora, das war der Umbau der alten Kantine. Nicht, dass sich sonst nichts getan hätte, es wurde ja schließlich das ganze Haus frisch gestrichen und renoviert. Aber hier, in der Ensemble-Tränke, ist tatsächlich kein Stein auf dem anderen geblieben. Das kultverdächtige Interieur aus abgelebter Nussholzfurnier und falschen Lederüberzügen, dem der Duft von Essiggurkerln und Puntigamer zu unverwechselbarer Identität verholfen hatte, ist einer eher unentschlossenen Modernität gewichen. Neben ein paar Plastikstühlen dominiert hier nun die große, schwungvoll im Raum geparkte Bar.

Immerhin: Bei den Premierenfeiern diverser Probebühnenproduktionen hat der große Tresen auch sein Gutes, da kommen die durstigen Premierengäste schneller zu ihrem Bier. Bei so einem Premierenbier an der Kantinenbar hat dann auch


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