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Stadtleben | Maria Motter und Tiz Schaffer | aus FALTER 28/07 vom 11.07.2007

Steirerinnen und Steirer der Woche

Dass die Akademie Graz nun zwanzig Jahre feiern darf, verdankt sie Emil Breisach. Der Doyen des Grazer Kulturlebens hat 1987 eine Initiative ins Leben gerufen, die sich etwas betulich "Verein zur Pflege von Kultur und Wissenschaft" nennt, dennoch immer um den Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne bemüht war. Der für die Jubiläumsschau verantwortliche Kunsthistoriker Werner Fenz erging sich bei den Minoriten in einer Lobtirade auf Breisach, Breisach wurde nicht müde, seine Nachfolgerin und Präsidentin Astrid Kury zu würdigen, Kury überhäufte Breisach mit Beifall. Breisach erfreut sich überhaupt, trotz Ecken und Kanten, großer Sympathie. Wahrscheinlich gerade deshalb. Die Ausstellung selbst führte langgediente Künstler wie Fritz Panzer, nicht mehr so junge, dafür etablierte wie Michael Kienzer und - laut Breisach - Hoffnungsträger wie den mittlerweile in Wien lebenden Maler Franz Gruber zusammen. Da sprach Breisach auch gleich unverblümt


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