Die Deutschen und wir

Vorwort | Armin Thurnher | aus FALTER 28/07 vom 11.07.2007

SEINESGLEICHEN GESCHIEHT Nicht Fußball, Medien. Österreichs Medienmarkt ist nicht zu deutsch. Er ist konkurrenzlos.

Vor genau dreizehn Jahren schrieb ich an den Schluss dieser Kolumne zum ersten Mal meinen "letzten Satz". Als ich darüber nachdachte, wie dessen jährliche Erklärung diesmal ausfallen würde, erschien die Nachricht vom Verkauf des TV-Senders Puls TV (vgl. Seite 16). Damit erhob sich wieder die Frage, ob denn eine ausländische Beteiligung, eine deutsche zumal, an einem österreichischen Medium wirklich so schlimm sei. Auch hierzu ein Selbstzitat: Eine Beteiligung macht keinen zum Schuft, aber sie hat auch noch keinen Trottel gescheit gemacht. Was die österreichische Mediengeschichte hinlänglich beweist.

Vor dreizehn Jahren war an dieser Stelle noch nicht von einem Mediamil-Komplex die Rede, sondern von der Mediaprint, dem Zusammenschluss von Kronen Zeitung und Kurier. Erst durch die Eingliederung des zur Kuriergruppe gehörenden Trend-Profil-Verlags in die von Gruner+Jahr


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