Der BAWAG-Prozess

Das Urteil bringt der Sparefroh


Florian Klenk

Politik | aus FALTER 28/07 vom 11.07.2007

Man wollte ihn per Landtagsbeschluss aus der Rehabilitationsklinik in Kärnten verjagen, die Gefängniswärter gaben wöchentlich Bulletins über seine angebliche Wehleidigkeit heraus, sogar seine karierte Golfhose, die er vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss trug, wurde ihm als Zeichen seiner Überheblichkeit vorgehalten. Und ein Mörder, den man in seine Zelle sperrte, beschwerte sich über seine Arroganz und Pedanterie.

Kommenden Montag wird der mehrmals vorverurteilte ehemalige Bawag-Chef Helmut Elsner, 72, nun endlich vor Strafrichterin Claudia Bandion-Ortner treten. Dann beginnt der lange erwartete Prozess um die Pleite der Gewerkschaftsbank, die den ÖGB fast in den Abgrund gerissen hätte.

Angeklagt sind neben Helmut Elsner der ehemalige Bawag-Generaldirektor Johann Zwettler, der frühere Aufsichtsratspräsident Günter Weninger, der Investmentbanker Wolfgang Flöttl und fünf weitere Bankmanager, denen die Staatsanwaltschaft Untreue, schweren Betrug und Bilanzfälschung

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