Piefke an Bord

Medien | Nina Horaczek | aus FALTER 28/07 vom 11.07.2007

MEDIENMARKT ProSiebenSat.1 hat den kleinen Wiener Sender Puls TV gekauft. Auch bei den Zeitschriften mischen die Deutschen heftig mit. Was bringt das Engagement unserer Nachbarn dem österreichischen Medienmarkt?

Jetzt haben sie wieder zugeschnappt. Vergangene Woche übernahm ProSiebenSat.1 den kleinen Wiener Stadt-Sender Puls TV. Künftig ist Puls, das mit Programmen wie "Café Puls" oder "Talk of town" zwar nicht die Massen begeistern, aber eine kleine Fancommunity aufbauen konnte, Teil eines riesigen Medienimperiums. Dieses Imperium ist ebenso riesig wie verwirrend: Erst vergangenen Juni schluckte ProSieben um rund 3,3 Milliarden Euro die Sendergruppe SBS, die in Skandinavien aktiv ist. Damit hat die Sendeanstalt mit Sitz in Unterföhring bei München europaweit je 24 Free-TV- und Pay-TV-Sender und 22 Radiosender und einen Umsatz von rund drei Milliarden Euro im Jahr - und ein paar Krümelchen davon wird künftig der kleine Wien-Sender Puls beisteuern. Kurz zuvor wurde ProSiebenSat.1


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