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Altes Beisl, neue Küche

Stadtleben | aus FALTER 28/07 vom 11.07.2007

Erstens: Es gibt zum Glück immer noch ganz schön viele sehr schöne Beisln in Wien. Zweitens: Die werden mitunter neu übernommen und dann im Sinne des Erfinders gut bekocht. Oder drittens: Ins alte Beisl zieht eine moderne, mutige und frische Küchenlinie ein - auch nicht schlecht.

Zum Niggl, 16., Rankgasse 36, Tel. 493 19 06, Do-Sa, Mo 10-15, 17.30-24 Uhr, www.zum-niggl.at

Ein Klassiker unter den Neobeisln: erfrischend unbehübschtes Gasthaus in Ottakring, großartige Klassiker, noch großartigere Neuinterpretationen.

Appiano, 1., Schottenbastei 4, Tel. 533 61 28, Mo-Fr 11-15, 18-24 Uhr, www.appiano-dasgasthaus.at

Sehr schönes Innenstadtbeisl, in dem man seit gut einem Jahr eine angenehme und individuelle Mediterranküche bekommt. Angenehm kalkuliert.

Tancredi, 4., Große Neugasse 5, Tel. 941 00 48, Di-Fr 11.30-14.30, Di-Sa 18-23 Uhr, www.tancredi.at

Ein Pionier des Neobeisls: Peter Neurath eröffnete die Exgrillstube Zum Berber 2000 neu, schön reduziert, schöne Neuinterpretationen der Wiener Küche.

Skopik & Lohn, 2., Leopoldsgasse 17, Tel. 219 89 77, Mo-Fr 11-1, Sa, So 17-1 Uhr.

Bislang bestes Beispiel dieser Kategorie: wunderschönes Beisl, guter Betreiber, nach Schwankungen zwischenzeitlich auch wieder ein extrem guter Koch, toller Gastgarten unter der Markise.

WEIN - Martin Moser, Besitzer des Weinguts Hermann Moser (und verwandt mit Lenz und Sepp Moser), zählt zu den beständig guten Winzern im Kremstal, blieb preislich aber am Boden. Neben den Rieslingen und Veltlinern verdient auch der Sauvignon blanc 2006 Beachtung: die pure schwarze Ribisel, knackige Säure, ein überaus kompakter Vertreter seiner attraktiven Art.

Preis: € 8,50 Bewertung: 4/5 (sehr gut), bei www.moser-hermann.at


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