"Ein Krieg aus dem Bauch"

Politik | Erich Klein | aus FALTER 29/07 vom 18.07.2007

ZEITGESCHICHTE I Der Historiker Tom Segev über Israels Sechstagekrieg, die Folgen für die Palästinenser und die Arbeit an einer Biografie von Simon Wiesenthal.

Der Publizist und Historiker Tom Segev, 1945 in Jerusalem geboren, ist ein Autor von Weltformat. Der Sohn deutscher Juden, denen 1935 die Flucht aus dem Dritten Reich gelang, hat bislang acht meist voluminöse - und teilweise auch übersetzte - Bücher über Israel, seine Kriege, Geschichte und Gesellschaft geschrieben.

Auf "1949 - The First Israelis" (1984) folgte mit "Soldiers of Evil" (1988) ein Buch über Kommandanten der Konzentrationslager, seinen Ruhm und den Titel des "Neuen Historikers" begründete "Die siebte Million. Der Holocaust und Israels Politik der Erinnerung" (1995), eine harsche Auseinandersetzung mit den Gründervätern Israels, denen es mehr um ihren neuen Staat als um die Rettung der europäischen Juden gegangen sei. Es folgten der zügig geschriebene Essay "Elvis in Jerusalem" (2003), ein Loblied auf die Amerikanisierung


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