Islam pikant

Stadtleben | Florian Obkircher | aus FALTER 29/07 vom 18.07.2007

SZENE Moschee und Würstelstand vereint im Gastgarten am Getreidemarkt? Wie das auf ein Burenhäutl geht, zeigt der Sommer im Secessionshof.

Eine Insel der Ruhe war er nie, der Secessionsgarten. Der Verkehrslärm ist Beschallungsquelle des kleinen Grüns hinter dem Jugendstilbau. Nun mischen sich neue Geräusche unter die brummenden Motoren. Mit Schweißgeräten und Maschinen bearbeitet dort eine kleine Gruppe von Künstlern einen ausrangierten Bauwagen und wirkt dabei sehr konzentriert. Es herrscht Zeitdruck. In wenigen Tagen wird die Ausstellung im Hof der Secession eröffnet. "Bis dahin soll der Wagen nicht nur zum Würstelstand mitsamt DJ-Kabine umgebaut sein, sondern auch um neunzig Grad zum Turm aufgerichtet", berichtet Andreas Strauss euphorisch über die Behausung des Kunstprojekts Wursthaberer, an dem er mitwirkt.

Es ist ein einfaches wie interessantes Konzept, das die Secession für ihren Außenraum während des Sommers vorlegt. Zwei Projekte wurden ausgewählt, die dort verschiedene


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