Und sie bewegt sich doch

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 29/07 vom 18.07.2007

NEUES LOKAL Die Pilgramgasse in Zeiten der Veränderung: Wo sich einst Wettcafés aneinanderreihten, tun dies nun italienische Espressi.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie ergab, dass in österreichischen Haushalten durchschnittlich 3100 Euro pro Jahr in Glücksspiele investiert werden. Bei einer derart hohen Deppensteuer haben wir Österreicher erstens jegliches Recht verwirkt, uns über irgendwelche hohen Preise aufzuregen, da die Geldvernichtung offensichtlich eh Volkssport ist. Zweitens stellt sich die Frage, warum bei derartigen Umsatzzahlen die Sportwettencafés in der Pilgramgasse trotzdem eher tendenziell weniger werden.

Bis vor kurzem gab's hier außer Gebrauchthandyshops, Läden mit seltsamer Kunststoffkleidung und eben Sportwettenstätten nämlich gar nichts. Seit einigen Monaten ist jedoch zu bemerken, dass sich die Italoespressobars auffällig vermehren. Mit dem Maestro, ein Mittelding aus Espresso und Konditorei, hat es begonnen. Dann kam gleich gegenüber das kleine Da


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