Vorwort

Sie nannten es Fairness

Vorwort | Thomas Wolkinger | aus FALTER 29/07 vom 18.07.2007

Wenn Bürgermeister Siegfried Nagl einen offenen Brief verfasst, dann ist immer was im Busch. Gerne erinnern wir an dieser Stelle an den dritten Adventsonntag vergangenen Jahres - damals war Weihnachten im Busch, dieses familiäre Fest der Harmonie -, als der Bürgermeister die Bürger "unserer schönen Stadt" in einem ganzseitigen Inserat dazu ermunterte, ihm, wie einst dem Christkind, doch ihren "Wunschzettel" zu schicken. Mit vielen bunten Ideen für "unsere schöne Stadt". Leider wissen wir nicht, ob die Grazer dieser Anregung gefolgt sind, was sie sich für ihre schöne Stadt gewünscht haben, ob der eine oder andere Wunsch gar Früchte getragen hat. Aus demokratiepolitischen Gründen ist das natürlich gar nicht gut - Erwartungen zu wecken, aber nicht einzulösen. Das schafft Bürgerverdruss statt Harmonie.

Vergangene Woche hat Nagl wieder einen offenen Brief verfasst. Diesmal ist Wahlkampf im Busch, dieses große demokratische Fest der Zwietracht. Und diesmal war der Brief an den


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