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Stadtleben | Tiz Schaffer und Thomas Wolkinger | aus FALTER 29/07 vom 18.07.2007

Steirerinnen und Steirer der Woche

Als Winston Churchill 1940 als Premierminister antrat, hatte er dem britischen Volk wenig mehr als "Blut, Mühsal, Tränen und Schweiß" anzubieten. Eik Breit hatte es am Donnerstag deutlich leichter. Er durfte den zehnten Grazer Jazzsommer in den Kasematten eröffnen und mit Blood, Sweat & Tears auch gleich eine legendäre Band auf die Bühne bitten, die zwei Jahre nach Churchills Tod gegründet wurde. Das ist inzwischen vierzig Jahre her. Von der ursprünglichen Besetzung der Band, die einst "Spinning Wheel" einspielte, ist heute allerdings niemand mehr übrig, der Unterschied zu einer Double Group bewegt sich eher im Bereich urheberrechtlicher Details. Bemüht haben sich die Herren - ob des Ambientes am Schloßberg sichtlich angetan - dennoch und ihr Potpourri aus Jazz, Funk und Rock mit Anstand vermittelt. Bisweilen geriet's blutlos. Das gemischte Publikum - Landesräte, Nostalgiker, Junganwälte - nickte dennoch im Takt, sang froh "Hi-De-Ho" und hielt


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