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Politik | aus FALTER 30/07 vom 25.07.2007

KARTNIG Nach einem längeren Tief fuhr der gestrauchelte Ex-Sturm-Präsident Hannes Kartnig nun wieder einen Triumph ein: Zu Unrecht saß er vier Wochen zu lang in U-Haft, entschied der Oberste Gerichtshof. Bei der Haftverlängerung Ende Mai habe das Oberlandesgericht Graz den "dringenden Tatverdacht" unklar begründet, und Fluchtgefahr sei nicht einmal begründbar gewesen. Die Kaution von 1,2 Millionen Euro wurde retourniert. Immerhin hat Kartnig in den langen Tagen im Häf´n etwas gelernt: Beim vielen Fernschauen habe er auch die "Seitenblicke" gesehen. Und will "denen jetzt nie wieder ein Interview geben: Dort werden ja die Leute für blöd verkauft und merken es nicht einmal".

SPIELBERG Alles aus zu sein schien vergangene Woche für das Projekt Spielberg neu. Nach VW verabschiedete sich mit Magna auch der zweite Großinvestor - mit dem Abgang von VW sei die Geschäftsgrundlage nicht mehr gegeben. Erleichtertes Aufatmen, als Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz als dritter Haupt-Geldgeber ausrichten ließ, für ihn habe sich dadurch nichts geändert. Allerdings kommt das Projekt auch für ihn nur in Frage, wenn sich statt der Abtrünnigen Ersatzinvestoren finden. Unterdessen überhäufen SPÖ und ÖVP einander mit Schuldvorwürfen.


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