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Nimm's einfach mit

Stadtleben | Maria Motter | aus FALTER 30/07 vom 25.07.2007

Sich zu nehmen, was einem gefällt, und dann ohne zu bezahlen den Laden zu verlassen - ja, das geht. Aber nur im "Kost-nix-Laden". Wo Bands bei Festen im Sub am Kaiser-Franz-Josef-Kai sonst gerne ihre Verstärker platzieren, hat eine Handvoll engagierter junger Leute einen Umsonstladen eröffnet. Ohne Konsumzwang darf hier ausgesucht werden. Aktuell könnte man sich einen kleinen Haushalt im Kost-nix-Laden ausstatten: PC-Monitor, Schneebesen, ein elektrischer Mixer, Staubsauger, auch ein CD-Regal, CDs, Schallplatten, Bücher und ein Teppich liegen bereit, um eingepackt zu werden. Mäßig gefüllt sind die Regale mit Kleidung. Renate, eine der Mitinitiatorinnen des Projekts, schnappt sich ein Top vom T-Shirt-Stapel und schlüpft hinein - passt. "Warum geben die Leute eigentlich nur Hosen in Small weg?", fragt sie in die Runde. Knapp zwei Wochen ist der Laden nun in Betrieb. Die Drei-Teile-Regel, wie sie in anderen Umsonstläden besteht, musste in Graz noch nicht eingeführt werden: Noch


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