"Lisa ist eine wunderbare Gestalt"

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 30/07 vom 25.07.2007

SIMPSONS Der Wiener Schriftsteller und Fernseher Franz Schuh über die Simpsons-Begeisterung von Intellektuellen, über Comiczeichner als Familientherapeuten und seine Lieblingsfigur in der Serie.

Auch kluge Köpfe lieben die Simpsons: Der österreichische Schriftsteller Daniel Kehlmann stellte die Comicfamilie in einem Spiegel-Essay auf eine Stufe mit Voltaire und Tolstoi; der öffentlichkeitsscheue US-Romancier Thomas Pynchon war sofort bereit, bei den Simpsons einen Gastauftritt zu absolvieren. Und auch der Wiener Essayist Franz Schuh (zuletzt erschienen: "Schwere Vorwürfe, schmutzige Wäsche") ist bekennender Simpsons-Fan. Zu seinem großen Bedauern war Schuh bei der Pressevorführung des Simpsons-Kinofilms verhindert; das Gespräch bezieht sich also ausschließlich auf seine Erfahrungen mit der TV-Serie.

Falter: Herr Schuh, sehen Sie die Simpsons auf DVD oder im Fernsehen? Zufällig oder bewusst?

Franz Schuh: Sowohl als auch. Es gibt Zeiten, in denen ich planmäßig schaue, auch auf


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