Kritik kurz

Kultur | aus FALTER 30/07 vom 25.07.2007

Schwedisch für Fortgeschrittene Warum der Synchrontitel dieses Films, im schwedischen Original nach einem seiner Hauptschauplätze "Heartbreak Hotel" benannt, Assoziationen an das fade dänische Dogmafilmchen "Italienisch für Anfänger" (2000) heraufbeschwört, weiß der Himmel. Für seine Geschichte einer Frauenfreundschaft nahm sich Colin Nutley, der aus England gebürtige Regisseur, eher Hollywoods klassische Screwballkomödien zum Vorbild als Eurokunstfilme à la Lars von Trier, und das ist gut so. Die zwei Heldinnen seines Films, Elisabeth und Gudrun, sind Frauen 40 plus: verwitwet, schüchtern, Parksheriff von Beruf die eine, frisch-fröhlich geschiedene Frauenärztin die andere. Nachdem sie einander zum dritten Mal über den Weg laufen, meinen sie, das müsse jetzt doch "Schicksal" sein, und so machen sie im titelgebenden Club gemeinsam einen drauf: trinken bis zum Exzess, baggern jüngere Männer an, werden von der Polizei aufgelesen, verabreden sich zu einem Doppel-Blind-Date


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