Der mit der Ente schwimmt

Kultur | aus FALTER 31/07 vom 01.08.2007

TECHNOLOGIE Der Grazer Architekt Thomas Kienzl steuert Computer lieber mit Quietschenten als mit grauen Mäusen. Das interessiert natürlich auch die Disney Studios. Thomas Wolkinger

Wenn Thomas Kienzl mit einer kleinen, gelben Plastikente vor sein Publikum tritt, dann wird dieses Signal in der Regel verstanden. Auch wenn das Publikum aus Managern der Automobilbranche besteht. Die Ente signalisiert: Hier steht jemand, der Routinen bricht und die Dinge ein wenig anders angeht. Die Routine, die Kienzl brechen will, ist die Art und Weise, wie Menschen gewöhnlich mit Computern hantieren müssen - umständlich, mit Mäusen, die immer mehr Funktionen und Tasten implantiert bekommen, oder über Keyboards, die dann komplexe Menüs in unüberschaubaren Programmen aktivieren.

Da ist Kienzl die Ente lieber: Er setzt sie auf die leuchtende Glasplatte eines kleinen Metallkubus in seinem Büro in der Grazer Annenstraße, bewegt sie mit der Hand und steuert dadurch zum Beispiel durch eine dreidimensionale


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