Benita und die bösen Buben

Politik | Stefan Apfl | aus FALTER 31/07 vom 01.08.2007

EU Vor drei Jahren verließ Benita Ferrero-Waldner Österreich als "Emanzenschreck", um vergangene Woche als "Engel" zurückzukehren. Hat sie sich wirklich gewandelt?

Benita und die bösen Buben EU Vor drei Jahren verließ Benita Ferrero-Waldner Österreich als "Emanzenschreck", um vergangene Woche als "Engel" zurückzukehren. Hat sie sich wirklich gewandelt? STEFAN APFL

Was von Benita Ferrero-Waldner blieb, klang nach Lüge. Wir schreiben den 15. April 2004. Der Präsidentschaftswahlkampf ist auf dem Höhepunkt: Elmar Oberhauser lädt Heinz Fischer (SPÖ) und Ferrero-Waldner (ÖVP) zur Hauptsendezeit zur Konfrontation. Er stellt den Kontrahenten eine Frage, eigentlich eine Elferauflage ohne Tormann: Haben Sie schon einmal gelogen? Ferrero-Waldner entschied sich für "Nein".

Und das blieb an ihr kleben. Solche Momentaufnahmen dieses Präsidentschaftswahlkampfes wie etwa der Seitenhieb auf "linke Emanzen" prägten bis vor kurzem das Bild der Dame im bunten Kostüm. Vor bald drei Jahren wechselte


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