Freudkur in Wien

Ab auf die Couch

Kultur | aus FALTER 31/07 vom 01.08.2007

Seit jeher suchen Menschen Schamanen, Priester und Ärzte auf, um ihre Depressionen und Ängste behandeln zu lassen. Der Wiener Arzt Sigmund Freud entwickelte dafür um 1900 eine wissenschaftlich begründete Therapie, die Psychoanalyse. Freud ging davon aus, dass unser Gefühlsleben und unsere Verhaltensweisen von unbewussten Faktoren beeinflusst werden. Manchmal sind diese unbewussten Kräfte so stark, dass kein Kraut dagegen gewachsen ist. Man tritt auf der Stelle, Liebes- und Arbeitsbeziehungen gehen in Brüche. Was kann man tun, um sich besser zu verstehen? Etwa einen Analytiker seines Vertrauens aufsuchen. Dort liegt der Analysand dann auf einer Couch und sagt, was ihm gerade so durch den Kopf geht. Der Analytiker hilft ihm auf die Sprünge, um in alltäglichen Ereignissen, Träumen oder Fantasien quälende Denk- und Verhaltensmuster zu entdecken.

Ist der Blues besonders stark, kann man sich an die Psychotherapeutische Ambulanz des AKH wenden (telefonische Voranmeldung: 404!00-3061).


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