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Kultur | aus FALTER 31/07 vom 01.08.2007

Alles klingt eigentlich wie immer auf "New Maps of Hell" (Epitaph/Edel), dem neuen Album der seit einem Vierteljahrhundert aktiven US-Punks Bad Religion. Die Struktur der bei druckvoller Geradlinigkeit stets sehr melodischen und durch markante Chorgesänge geprägten Songs ist simpel, an Firlefanz wie gefinkelte Wendungen oder unerwartete Stilbrüche wird kein Gedanke verschwendet. Letztlich klingt das aber weit packender als zuletzt, denn so konzentriert, spielfreudig und wütend gegen das Böse auf der Welt anspielend hat man das Sextett schon lange nicht mehr erlebt.

Bei 16 Songs in knapp 39 Minuten sind Bad Religion bereits gut unterwegs, gegen 52 (!!!) Titel in 79 Minuten können sie allerdings nichts ausrichten. Diesen unglaublichen Wert schafft die amerikanische LoFi-Ikone Sebadoh beim Reissue des knapp zwanzig Jahre alten Albums "The Freed Man" (Domino/Edel), das mit gleich zwanzig Bonustracks neu aufgelegt wurde. Am Stück gehört ist das natürlich eine ziemliche Herausforderung,


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