Kritik kurz

Kunst Bühne Film

Kultur | aus FALTER 31/07 vom 01.08.2007

Transformers Der unwahrscheinlichste aller Notfälle, dass nämlich die USA auf überlegene feindliche Kriegstechnologie treffen, wird zum Anlass für den routinemäßigsten aller Normalfälle: die Rettung der Welt durch ein weißes, amerikanisches Mittelstandsmännchen. Alien-Kampfroboter tragen dynastischen Streit auf der Erde aus und zeigen, warum sie so heißen wie der Film, der auf einer 1983 begonnenen Serie von Action-Spielzeugfiguren basiert: Blitzschnell verwandeln die "Transformers" sich selbst in Autos, Bomber oder CD-Player und Stadtviertel in Trümmer. Digitalanimationen in sommerkinovorschriftsmäßigem Ausmaß und sämtliche Pubertätshormone des halbwegs sympathischen Helden (Shia LaBeouf) sind nötig, damit gute über böse Technik und nettes Militär über nervöse Bürokratie siegt. Als merklich satirische Kinder-SciFi und in gewohnt sinnlosem Tempo inszeniert Michael "Armageddon" Bay diese Vorlage für den Einsatz von Plastikware auf Weltmärkten und Teppichböden.

Drehli


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