Mitten am Rand

Stadtleben | Wolfgang Paterno | aus FALTER 31/07 vom 01.08.2007

2. BEZIRK Das Nordbahnviertel galt bisher als wenig attraktives Grätzel. Eine neue Studie zeigt das Gebiet in der Leopoldstadt nun als urbanes Versuchslabor - für die Vergangenheit und Zukunft. Schlummert hier womöglich ein neues Szenequartier?

Mitten am Rand

Die meisten in Wien kennen diesen Flecken Stadt vermutlich vom Hörensagen, Touristen verirren sich so gut wie nie in dieses vor mehr als hundert Jahren gegründete Areal. Dabei ist es ein Leichtes, die Bekanntschaft mit Menschen zu machen, die im Nordbahnviertel leben: Ein Spaziergang entlang einer Mauer genügt. Im Rahmen einer Kunstaktion wurden vor einiger Zeit stark vergrößerte Fotos Hunderter Gegensprechanlagen aus der Gegend an der Außenwand des Jugendcafés am Volkertmarkt angebracht - ein Streifzug durch die Geschichte des Grätzels, eine erste Annäherung an eine unbeachtete Region. Angewandte Namens- und Mentalitätskunde: Mitat, Zivanovic, Milanovic, Lukajic, Malaibisevic oder Jalowiecke ist auf den abgebildeten Klingelknöpfen


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