Vogelsang in Hindustan

Stadtleben | Nicole Scheyerer | aus FALTER 31/07 vom 01.08.2007

WIEN AM RAND (2) Im Geymüllerschlössel lässt sich die Verspieltheit des Biedermeier wie sonst nirgends in Wien genießen. Anschließend geht es zum Picknick im Schatten schöner Eichen.

Ein bisschen arm kommt man sich bei der Fahrt durch Pötzleinsdorf schon vor. Dort reihen sich die Villen den Berg hinauf, abgeschirmt vom Grün privater Parks. Dafür steht der Pötzleinsdorfer Schlosspark allen zu allen Jahreszeiten offen. Besonders im Frühling blüht es hier prachtvoll. Im Hochsommer soll unsere Aufmerksamkeit aber seinem kleinen Nachbarn gelten, dem viel zu wenig bekannten Geymüllerschlössel. Ab 1800 erlangte das obere Währing als Ort der Sommerfrische und Ausflugsziel Beliebtheit. Als sich der Bankier Johann Jakob Geymüller 1808 auf dem Hügel über dem großen Schloss ein Landhaus errichtete, gab es hier nur Wald und Weinberge.

Von der Endstation der Straßenbahnlinie 41 geht es ein kleines Stück bergauf und vorbei an der Bäckerei Zum Türkenloch, die an die Zerstörungen 1683


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