Europa schaut zu

Vorwort | Norman Birnbaum | aus FALTER 32/07 vom 08.08.2007

KOMMENTAR Europas Regierungen schlagen sich auf die Seite eines US-Präsidenten, der ihre demokratischen Werte nicht teilt.

Am Sonntag, dem 29. Juli, veröffentlichte die New York Times einen langen Artikel der renommierten Harvard-Professorin Samantha Power - womöglich als Wiedergutmachung für die Dienste, die die Zeitung dem Bush-Regime am Anfang des Irakkrieges geleistet hatte. Power argumentierte, dass die Phrase "war on terror" systematisch in die Irre führe und neue Katastrophen warten würden, sollte die gegenwärtige Praxis der USA nicht differenzierter werden. Die Kinos sind derzeit mit Bürgern überfüllt, die sich den neuen Dokumentarfilm "No End in Sight" ansehen, in dem zivile und militärische Veteranen der Besatzung des Iraks Beweise für die Unehrlichkeit, Ignoranz und Dummheit von Bushs Führung liefern. Nichts von alledem beeindruckt den britischen Premierminister Gordon Brown. Auf dem Weg zu Bush lobte er die USA für ihre Führerschaft gegen den "internationalen Terror".


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