"Völliger Quatsch"


Nina Horaczek
Politik | aus FALTER 32/07 vom 08.08.2007

FPÖ In ihrer Antiausländerpolitik stützen sich die Freiheitlichen gerne auf deutsche Wissenschaftler - doch die fühlen sich falsch zitiert.

Ausländer schnappen sich mehr aus dem Sozialtopf, als sie einbezahlen. Zuwanderung kostet mehr, als sie bringt. Und es ist schon seit Jahren nachgewiesen, dass sich die Zuwanderung vor allem schlecht qualifizierter Ausländer in Summe zu einem gewaltigen Verlustgeschäft saldiert.

Wer mit solchen Argumenten anrückt, braucht ordentlich akademisches Unterfutter. Weil in Österreich davon recht wenig zu haben war, holte sich die FPÖ im vergangenen Wahlkampf die wissenschaftliche Expertise für ihre Antiausländerparolen aus dem benachbarten Deutschland. Besonders gerne verwiesen die Blauen auf zwei wissenschaftliche Koryphäen: Herwig Birg, ein Demograf und mittlerweile emeritierter geschäftsführender Gesellschafter des Instituts für Bevölkerungsforschung und Sozialpolitik (IBS) der Universität Bielefeld, und Hans-Werner Sinn, Leiter des Instituts

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