"Nicht in die hohle Hand geschissen"

Kultur | Klaus Nüchtern / München | aus FALTER 32/07 vom 08.08.2007

BUCHMARKT Mitten im Sommer beginnt der Bücherherbst und damit der beinharte Kampf um die Leser. Michael Krüger, Leiter des Hanser Verlags, gibt Auskunft über den unberechenbaren Markt, überforderte Buchhändler und verunsicherte Verleger.

Der in München ansässige Hanser Verlag ist einer der renommiertesten und erfolgreichsten Literaturverlage des deutschen Sprachraums. Das lässt sich schon anhand der bedeutenden Preise nachweisen, die Hanser-Autoren mit schöner Regelmäßigkeit ausfassen: 2005 erhielt der Österreicher Arno Geiger für seinen Roman "Es geht uns gut" den erstmals vergebenen Deutschen Buchpreis, 2006 ging der Preis der Leipziger Literaturmesse an Ilja Trojanow und der Literaturnobelpreis an Orhan Pamuk, und der Büchner-Preis 2007 wurde Martin Mosebach zugesprochen. Daneben zählen Autoren wie Martin Amis, T.C. Boyle, Umberto Eco, Peter Høeg, Milan Kundera, Herta Müller, Harry Mulisch, Philip Roth, Ljudmila Ulitzkaja oder Kurt Vonnegut zu den internationalen Stars


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