Räuber und Schmuggler

Kultur | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 32/07 vom 08.08.2007

LITERATUR Martin Prinz läuft lange Strecken und schreibt kurze Romane. Nun erscheint nach längerer Pause "Ein Paar" - ein Comeback in Hochform.

Als Kind wollte Martin Prinz Sportreporter werden. Später dann gewann er an der Seite von Christian Hoffmann einen Nachwuchs-Europameistertitel in der Langlaufstaffel und trat bei denselben Laufveranstaltungen an wie Johann Rettenberger alias "Pumpgun-Ronnie", den er zum Helden seines Debütromans "Der Räuber" (2002) machte. Prinz versteht offenkundig etwas von Sport. Im Gespräch ereifert er sich über das Niveau, auf dem hierzulande das Dopingproblem diskutiert wird und bekundet Mitleid mit dem Skirennfahrer Hans Knauss, der über die Verunreinigung der von ihm eingenommenen Nahrungsergänzungsmittel tatsächlich nicht Bescheid wissen habe können. Und: "Leistungssport kommt ohne solche Mittel eben nicht aus. Die Tour-de-France-Fahrer müssten sonst so viel essen, die hätten einen Mordsbauch." Weil "kein glücklicher Mensch in den Hochleistungssport


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