Neue Platten

Kultur | aus FALTER 32/07 vom 08.08.2007

Pop

Robyn: Robyn

Konichiwa/Edel

Vor zehn Jahren war Robin Miriam Carlsson alias Robyn noch ein Teenager, mit dem Song "Show Me Love" aber bereits ein Star im Mainstreamradio. Die weitere Karriere verlief unbefriedigend. Genervt von zu vielen Vorgaben kaufte sich die schwedische Sängerin irgendwann aus ihren Verträgen frei, gründete ein eigenes Label und erfand sich als freundliche kleine Schwester der Elektropunk-Performerin Peaches neu. Spielzeuglandpop steht bei ihr neben schicken Tanzbodenfüllern für die Indiedisco und HipHop-Elemente werden ebenso verwurstet wie schmalziges R-'n'-B-Geflöte. Kein Kracher, aber: ziemlich nett. G. S.

Rock

Okkervil River: The Stage Names

Jagjaguwar/Trost

Das texanische Sextett Okkervil River hat mit "Black Sheep Boy" 2005 eine der relevantesten, weil berührendsten Indierock-Platten der letzten Jahre veröffentlicht, will aber nicht so recht vom Status als Geheimtipp wegkommen. Auch die neue, bereits fünfte Songsammlung "The Stage Names" ist zwischen sanften


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