Durchwursteln, lebenslang

Stadtleben | Wolfgang Paterno und Martina Stemmer | aus FALTER 32/07 vom 08.08.2007

Prater Wurstelpraterunternehmer lassen sich nicht gern dreinreden - schon gar nicht von der Stadtregierung. Doch wer sind die Menschen, die sich in Wien ums familientaugliche Amüsement kümmern, wirklich?

In der Schlumpf-City ist die Welt noch in Ordnung. Da tuckert die alte Eisenbahn gemächlich durch die gepflegte Landschaft, vorbei an Miniatur-Einfamilienhäusern und symmetrisch gestutztem Buschwerk. Eltern stehen am schmiedeeisernen Zaun und winken ihrem vorbeifahrenden Nachwuchs zu. Seit Jahrzehnten dasselbe Bild. Die Vorschläge eines gewissen Emmanuel Mongon, der im Auftrag der Stadtregierung eine ganze Reihe von Modernisierungsmaßnahmen für den Wurstelprater erarbeitet hat, interessieren im Reich der Schlümpfe niemanden. Der alte Zug dreht unbeirrt seine Runden - und solange es Wiener gibt, die mit ihren Kindern herkommen, wird das wohl auch so bleiben.

Daran, dass die Zeit im hinteren Teil des Wurstelpraters nicht völlig stillsteht, erinnert nur der Toboggan. Denn an der alten


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