"Meine schwärzesten Stunden"

Kultur | Herwig G. Höller und Paul Pechmann | aus FALTER 33/07 vom 15.08.2007

LITERATUR Gerhard Roth legt mit "Alphabet der Zeit" sein großes Erinnerungsbuch vor. Ein Gespräch über seine schwierige Jugend in Graz, die Gehässigkeiten in der heimischen Kultur- und Literaturszene und Fußball.

Es ist ein anstrengender Sommer für Gerhard Roth: Der steirische Autor feierte kürzlich seinen 65. Geburtstag, brachte eine Fotoausstellung hinter sich und am 24. August erscheint auch noch sein autobiografischer Roman "Alphabet der Zeit" (Rezension S. 6). Das mediale Interesse an Gerhard Roth ist dementsprechend groß. Trotzdem nahm er sich für das Falter-Interview jede Menge Zeit, beantwortete stundenlang Fragen und führte gutgelaunt durch seine Ausstellung. Seine Fotoarbeiten aus der Südsteiermark vergegenwärtigen Formen eines archaisch anmutenden Alltagslebens in der österreichischen Provinz, das in den letzten Jahrzehnten sukzessive verschwunden ist. Im Interview sprach Roth über die im aktuellen Buch erfolgte literarische Aufarbeitung seiner verdrängten Vergangenheit,


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