Kampfzone Privat


Barbara Tóth
Vorwort | aus FALTER 33/07 vom 15.08.2007

KOMMENTAR Debatten über Kinder, Küche und Klassen sind diesen Sommer in Mode. Sie begeistern nur Parteifunktionäre.

Die deutschen Konservativen haben den österreichischen einiges voraus. Schuld daran ist eine Frau. Sie heißt Ursula von der Leyen, ist siebenfache Mutter, Ärztin und Familienministerin. Sie hat in den vergangenen Monaten geschafft, wovon ihre Kollegin Andrea Kdolsky von der Volkspartei nur träumen kann: Sie hat die CDU zu einer Partei gemacht, in der offen über die bessere Politik für Familien gestritten wird. Zum Schrecken der Patriarchen in ihrer Partei tritt Angela Merkels Familienministerin nämlich konsequent für Kinderbetreuung außer Haus, für die Vorschulpflicht und für berufstätige Mütter ein.

Erst unlängst diskutierte von der Leyen im Spiegel mit der Familiensprecherin der SPD, Christa Müller. Diese ist Volkswirtin und nach der Geburt ihres Sohnes zuhaus geblieben. Während die Konservative für den Ausbau der Krippenplätze und gegen die Stigmatisierung

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