Bund gegen Länder

Wer zahlt, schafft an

Politik | aus FALTER 33/07 vom 15.08.2007

Ein Parlament samt Ministerien, neun Landesregierungen, 448 Landtagsabgeordnete, 70 Landesräte, ein Bundes-sowie neun Landesrechnungshöfe, je neun Ärzte-, Architekten-, Wirtschafts- und Arbeiterkammern und dazu noch 40.000 Bedienstete, die sich nur um die Aufrechterhaltung der Verwaltung in den Bundesländern kümmern - Unterorganisation kann man dem kleinen Österreich wirklich nicht nachsagen. Zum Vergleich: Bayern mit seinen zwölf Millionen Einwohnern kommt mit 180 Landtagsabgeordneten aus und hat laut Landesamt für Statistik nur 18.058 Beamte in der zentralen Verwaltung.

Österreich steckt viel Geld in sein Beamtenheer. Die Verwaltungsbelastung liegt bei 4,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, der EU-Schnitt beträgt 3,5 Prozent. Mit Doppelgleisigkeiten, Kompetenzstreitereien und einem oft undurchsichtigen Finanzierungsdschungel machen sich die Regierung in Wien und die Landeshauptleute das Leben gegenseitig schwer. Besonders bei den traditionellen Finanzausgleichsverhandlungen alle

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige