"Ich bin ziemlich schamlos"


Klaus Nüchtern
Kultur | aus FALTER 33/07 vom 15.08.2007

LITERATUR Mit "Abendland" legt Michael Köhlmeier ein gewaltiges Opus über das 20. Jahrhundert vor - und den aufregendsten österreichischen Roman des 21. Jahrhunderts. Ein Gespräch über die Freuden und Mühen des Schreibens - und über die Depression danach.

Michael Köhlmeier, 57, zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Schriftstellern des Landes und hat das, paradoxerweise, nur zum Teil seiner Literatur zu verdanken. Populärer noch denn als Autor ist er als Vortragender, der die Sagen des klassischen Altertums oder die Bibel auf Hörbuch nacherzählt. In den Neunzigern erschienen Köhlmeiers Homer-Neudeutungen "Telemach" und "Kalypso", in den letzten Jahren schrieb er unter anderem den Kurzroman "Nachts um eins am Telefon" oder die Novellen "Der Tag, an dem Emilio Zanetti berühmt war" und "Der Spielverderber Mozarts".

Dass er nun mit dem fast 800 Seiten starken Roman "Abendland" (siehe Rezension auf S. 50) ein in jeder Hinsicht gewichtiges Werk vorlegt, kommt doch etwas überraschend.

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