New Jersey State of Mind

Kultur | Tobias Heyl | aus FALTER 33/07 vom 15.08.2007

LITERATUR "Mit "Die Lage des Landes", demdritten Teil seiner Frank-Bascombe-Trilogie, hat Richard Ford einen detailfreudigen Abgesang auf die Ära Bush geschrieben. New Jersey ist die große Bühne der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Hier spielen Philip Roths Familien- und Beziehungsdramen, hier ist Frank Bascombe daheim, Richard Fords Durchschnittsami, dem er in den vergangenen zwanzig Jahren eine Romantrilogie von über 1800 Seiten gewidmet hat, die nach "Der Sportreporter" und "Unabhängigkeitstag" nun mit "Die Lage des Landes" einen für den Helden fatalen, für den Autor dagegen triumphalen Abschluss gefunden hat.

Warum New Jersey? New Jersey erstreckt sich südlich von New York entlang der Ostküste. Es firmiert als "Garden State", was weite Gebiete im Landesinneren gut trifft, wo sich ein schmuckes Städtchen ans andere reiht und die Bürger offenbar viel Zeit und Mühe in die Pflege ihrer Gärten investieren. Das ändert sich, je weiter man sich der Küste nähert. Noch lange


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