Familiäre Flipperaffinität

Tex Rubinowitz | Stadtleben | aus FALTER 33/07 vom 15.08.2007

RENDEZ-TEX (5) Diesmal trifft unser Autor auf Grete Laska und versucht, trotz Schürfwunden im Gesicht einen guten Eindruck zu machen.

Gerade laufen im Rathaus unter dem Motto "Rein ins Rathaus" Schnuppertage, Kinder strömen kreischend ins galeerenartige Gebäude, mit dem gigantischen Heizungskeller im sechsten Untergeschoß, nur da findet man die, für die das Rathaus aufgemacht wird, natürlich nicht. In den Büros knotzen sie, Füße, logisch, auf dem Tisch, im Arkadenhof haben sie eine Schachtelstadt gebaut, wie die Künstler der Bastelgruppe gelitin, Akten dürfen sie schleppen, Leitz-Ordner natürlich, sogar eine eigene Währung haben sie, wie mir Frau Vizebürgermeisterin Grete Laska erzählt, den Holli-Cent. Holli-Cent, von Holli Knolli, der Riesenkartoffel, die die Kinder seit Jahrzehnten in kollektives Entzücken versetzt? Ja, der sei auch da, aber eigentlich sei das ja eine sie, da stecken zwei Frauen drin. Gleichzeitig? Nein, die würden sich abwechseln, für Männer sei die

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