Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | Klaus Nüchtern | aus FALTER 34/07 vom 22.08.2007

An sich beginnt ja jetzt die mit Abstand beste Zeit des Jahres: Aparte Stratocumulus- und Cirrusformationen reichen sich über dem Donaukanal die Hände, der Wienerwald hallt wider von den Lustschreien der Spechtehepaare, und in den Wiesen liegen kinderfreundliche Hunde und lesen nach, ob sie auch im neuen Glavinic-Roman vorkommen (mehr dazu auf den Seiten 59f.). Alles wäre in Ordnung, müsste man nicht recherchieren. Andererseits: Niemand hat einen gezwungen, diesen Beruf zu ergreifen, und eigentlich könnten ja auch Politikjournalisten das unter dem Rest der Menschheit gebräuchliche Verb verwenden: "telefonieren". Nina Horacek hat jedenfalls "gefühlte 700.000 Telefonate" geführt und war auf diese Weise mit so gut wie allen populären Urlaubsdestinationen des Landes verbunden. Sie berichtet zum einen über die Reform der ORF-Reform (S. 18), und hat zum anderen ein Porträt des unbekanntesten mächtigen (oder mächtigsten unbekannten) Grünen, des Bildungssprechers Dieter Brosz verfasst


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