Zurück in die Zukunft

Medien | Nina Horaczek | aus FALTER 34/07 vom 22.08.2007

ORF Nach der "größten Reform aller Zeiten" sinken am Küniglberg die Quoten. Nun kommt die nächste Reform - mit Rückgriffen auf die Ära Monika Lindner.

Manchmal kommt man einfach nicht aus. Vorigen Sommer kämpfte Peter Huemer mit "SOS ORF"-Bannern für die Unabhängigkeit und das Niveau des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Dieses Jahr hat er eine angenehmere Beschäftigung gefunden. Der langjährige Leiter des "Club 2" und Speerspitze im Kampf um einen unabhängigen ORF ist im Salzkammergut auf Sommerfrische. "Von Steg zu Steg, beim Schwimmen im Wasser, beim Abendessen", erzählt Huemer, "dauernd stoße ich auf Beleidigte." Da müsse er sich ständig anhören, nichts habe sich beim ORF verbessert, alles sei noch schlechter als zuvor. Seit der neue ORF-Chef Alexander Wrabetz am 10. April die "größte Reform aller Zeiten" startete, zeigt auch die Quotenkurve steil nach unten. Hatte seine Vorgängerin Monika Lindner noch Marktanteile über vierzig Prozent, produzierte der ORF neu


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