Lettisch leben

Stadtleben | Martina Stemmer | aus FALTER 34/07 vom 22.08.2007

Neuer Shop Im Leto-Market bekommt man baltische Spezialitäten und russische Filme.

Auf ihre Landsleute kann sich Maija Planka nicht verlassen. "Die sucht man doch in Wien bei Tag noch mit Licht", sagt die zierliche Seniorchefin mit dem glatten, langen Haar, "nein, für die paar zahlt es sich nicht aus, ein Geschäft aufzusperren." Planka und ihr Sohn Kurms Aigars gehen aber davon aus, dass nicht nur Letten lettisches Essen kaufen. Seit Mitte Juli stehen die beiden täglich in einem kleinen Gassenlokal im 2. Bezirk und verkaufen Süßigkeiten, Fisch- und Fleischkonserven, Backwaren sowie Hochprozentiges aus ihrer alten Heimat. Der Großteil der Kundschaft bestehe derzeit aus Wienern, sagt Planka. "Es kommen viele Leute vorbei, die schon einmal in Lettland waren und ein Produkt, das ihnen dort geschmeckt hat, bei uns wiedererkennen." Ganz hat man sich im Leto-Market aber nicht auf Lettisches beschränkt, der getrocknete Fisch zum Beispiel kommt aus Russland. "Und den kaufen eigentlich auch


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